| Erste Saisonniederlage des TSV kein Drama |
| Fußball Herren |
| Geschrieben von: Rainer Körner |
| Montag, den 28. September 2009 um 11:54 Uhr |
|
Es war am Ende das Quäntchen mehr Moral, das Germania Wolfenbüttel II am Sonntag im Spitzenspiel der 1. Kreisklasse gegen den TSV Leinde aufbrachte, um mit einem nicht unverdienten 3:1-Sieg vom Platz zu gehen. Dabei war das Spiel für lange Zeit offen, auch Leinde hätte an diesem Tag das Spiel für sich entscheiden können, wie einige Germania-Spieler nach dem Spiel einräumten. Es lief im Grunde gar nicht schlecht für den TSV. Frühe 1:0-Führung durch Christian Armgart, der nebenbei noch als Gastspieler bei der Germania A-Jugend tätig ist. Anschließend erkauft sich der TSV die Rettung vor dem Ausgleich teuer: Nachdem Tobi Schulze im Tor bereits geschlagen war, war es Thomas Zapart, der auf der Linie den 1:1 Ausgleich verhinderte. Der wuchtige Schuss ging genau auf seine Nase, wegen dem starken Nasenbluten musste er frühzeitig raus, für ihn kam Walter Walth. Die schon im Vorfeld stark geschwächte Abwehrreihe des TSV musste nun mit einem gelernten Verteidiger gefüllt werden, der sonst eigentlich fürs Toreschiessen zuständig ist. Steffen Eggert rutschte aus dem Sturm in die Manndeckerposition, wo er sich Bestnoten verdiente und dem Spiel des TSV große Stabilität verlieh. Auch wenn er gleich nac dem Spiel mehrfach betonte, dass er dort keine Zukunft für sich sieht. Nichtsdetotrotz konnte der TSV die Umstellung gut verkraften, und auch nach dem Ausgleich durch eine Standardsituation hatte Leinde einige gute Chancen, wieder in Führung zu gehen. Victor Maier vergab um die 70. Minute herum aus sechs Metern freistehend vor dem Tor die beste Möglichkeit. Auch Michael Gafka war an diesem Tag kein Schußglück beschert: Knapp daneben ist auch bei ihm leider vorbei. Gegen Ende begab sich der TSV etwas mehr in die Verteidigerrolle und Germania wollte sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden geben. Gut zehn Minuten vor Schluß setzte sich ein Germania-Stürmer auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und konnte hoch in den Strafraum flanken, wo sein kurz zuvor eingewechselter Sturmkollege per Kopf den Siegtreffer erzielte. Der TSV musste nun öffnen, um zumindest noch zum Ausgleich zu kommen, was recht häufig nach hinten losgeht: Germania-Konter mit Abschluß zum 3:1 Endstand. Die Enttäuschung über die erste Saisonniederlage war zwar groß, aber es gab auch positives. Das Spiel im allgemeinen war hart, aber fair. Keine unschönen Szenen, keine Tumulte am Rand und anerkennende Wort von Germania nach dem Spiel. Ronny Hopert zeigte sich erfreut über eine unterm Strich starke Leistung seines Teams: "Hier braucht heute keiner den Kopf hängen zu lassen". |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. September 2009 um 12:02 Uhr |


